Auto mieten in Österreich: Vignette, Winterreifen und die Alpen

Von Redactie Vrooem· 14 Min. Lesezeit· aktualisiert am 20. Juni 2026

Kurvige Alpenstraße mit Schnee in den österreichischen Bergen

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Der Winter beginnt oft schon, bevor man die Berge sieht. Man fährt Richtung Süden, irgendwo hinter München wird die Landschaft wellig, und plötzlich stehen die ersten schneebedeckten Gipfel am Horizont. Österreich ist für viele das vertraute Wintersportland: Tirol, Salzburger Land, Kärnten. Doch Österreich ist genauso ein Sommerland, mit Almen, türkisblauen Bergseen und Panoramastraßen, die sich kilometerweit durch die Höhe schlängeln.

Ob man nun mit dem eigenen Auto zur Skipiste fährt oder vor Ort einen Wagen für eine sommerliche Rundreise mietet, man bekommt es mit ein paar typisch österreichischen Regeln zu tun. Die Vignette für die Autobahnen. Die separate Maut auf Bergtunneln und Alpenpässen. Und im Winter die situative Pflicht, mit Winterausrüstung zu fahren. Nichts davon ist kompliziert, aber man sollte es kennen, bevor man losfährt, und nicht erst, wenn man vor einer Mautstation steht oder in ein Schneetreiben gerät, ohne Winterreifen zu haben.

Dieser Ratgeber führt dich in Ruhe hindurch: welcher Flughafen zu deinem Reiseziel passt, wie Vignette und Maut genau funktionieren, was Winterreifen für deinen Mietwagen bedeuten, und zwei ausgearbeitete Routenideen für Sommer und Winter.

Welchen Flughafen wählst du für deine Rundreise in Österreich?

Kurze Antwort: Das hängt von deinem Ziel ab. Für Tirol und die westlichen Skigebiete landest du in Innsbruck, für das Salzburger Land in Salzburg, für einen Städtetrip plus Osten in Wien und für Kärnten und die südlichen Seen in Klagenfurt.

Viele Reisende fahren mit dem eigenen Auto nach Österreich, gerade für den Wintersport. Für eine sommerliche Rundreise oder einen Kurztrip ist Fliegen plus Mieten vor Ort jedoch oft praktischer. Die Wahl des Flughafens bestimmt, wie viel Bergfahren dir gleich bevorsteht.

FlughafenCodeRegionWofür ideal
InnsbruckINNTirolSki (Stubai, Zillertal, Sölden), sommerliche Alpenrouten, nah an den Bergen
SalzburgSZGSalzburger LandStadt Salzburg, Zell am See, Großglockner, Mix aus Stadt und Bergen
WienVIEOstösterreichStädtetrip, Weinregion Wachau, größte Mietwagenauswahl und oft niedrigste Tarife
KlagenfurtKLUKärntenWörthersee, südliche Seen, ruhigeres und sonnigeres Sommerklima

Wien hat in der Regel das größte Angebot an Vermietern und die günstigsten Preise, liegt aber weit von den westlichen Bergen entfernt. Innsbruck liegt mitten in den Alpen, ideal, wenn die Berge dein Hauptziel sind, auch wenn das Angebot kleiner und in der Skisaison stark gefragt ist. Buche dann rechtzeitig im Voraus.

Hinweis. In der Hochsaison für den Wintersport (Weihnachtsferien, Faschingsferien) steigen die Mietpreise in Innsbruck und Salzburg deutlich, und ein passender Wagen kann früh ausverkauft sein. Reserviere einige Wochen im Voraus und lasse dir bestätigen, dass Winterreifen inbegriffen sind.

Brauche ich eine Vignette in Österreich?

Ja, für das Fahren auf Autobahnen und Schnellstraßen in Österreich brauchst du eine Vignette. Das ist die verpflichtende Mautplakette, heute auch als digitale Vignette erhältlich, und sie gilt für die regulären Autobahnen. Bergtunnel und manche Alpenpässe fallen nicht darunter und haben eine separate Maut (siehe weiter unten).

Ohne gültige Vignette riskierst du bei einer Kontrolle eine Ersatzmaut oder ein Bußgeld. Die österreichische Straßenverwaltung kontrolliert mit Kameras und bei Straßeninspektionen, das ist also nichts, worauf man es ankommen lassen sollte.

Klebevignette oder digitale Vignette?

Es gibt zwei Formen. Die klassische Vignette ist eine physische Plakette, die du innen auf die Windschutzscheibe klebst. Die digitale Vignette ist elektronisch und an dein Kennzeichen gebunden, es braucht also keinen Aufkleber. Beide gibt es in verschiedenen Gültigkeitsdauern, in der Regel eine Variante für zehn Tage, zwei Monate und ein Jahr.

Achte auf einen Haken bei der digitalen Vignette, der viele überrascht. Durch die europäischen Regeln zum Widerruf beim Online-Kauf kann eine online gekaufte digitale Vignette erst nach einer gesetzlichen Widerrufsfrist von einigen Tagen gültig werden, es sei denn, du wählst ausdrücklich den sofortigen Beginn. Kaufst du also am Abend vor der Abreise online eine digitale Vignette, ohne diese Option anzukreuzen, bist du möglicherweise nicht sofort abgedeckt. Kaufe rechtzeitig im Voraus, hake den sofortigen Beginn an, oder kaufe eine physische Vignette an einer Verkaufsstelle.

Und beim Mietwagen?

Hier gibt es gute Nachrichten für alle, die vor Ort oder gleich hinter der Grenze mieten. Ein österreichischer Mietwagen hat fast immer bereits eine gültige Jahresvignette, denn er fährt das ganze Jahr im eigenen Land. Kontrolliere das dennoch kurz, besonders wenn du in Deutschland oder Italien mietest und die Grenze überquerst: Frage bei der Abholung nach oder schau, ob eine Plakette auf der Scheibe klebt.

Hinweis. Mietest du in einem Nachbarland (zum Beispiel München oder Memmingen) und fährst nach Österreich ein, hat dieser Wagen möglicherweise keine österreichische Vignette. Frage das ausdrücklich am Schalter nach, sonst überquerst du die Grenze ohne Abdeckung.

Was ist die Maut und warum ist das nicht dasselbe wie die Vignette?

Die Maut ist die separate Gebühr, die du für bestimmte Bergtunnel und Panoramastraßen bezahlst, unabhängig von der Vignette. Deine Vignette deckt die regulären Autobahnen ab, doch bestimmte teure Infrastruktur in den Bergen wird gesondert pro Durchfahrt bezahlt.

Das ist ein häufiges Missverständnis. Man denkt: Ich habe eine Vignette, also ist alles geregelt. Doch für die großen Tunnel und die spektakulären Höhenstraßen zahlst du jedes Mal extra, oft an einer Mautstation oder vorab online.

StreckeTypWas es ist
Brennertunnel / BrennerautobahnAutobahn mit separater MautWichtige Nord-Süd-Achse nach Italien, separate Maut zusätzlich zur Vignette
Großglockner HochalpenstraßePanoramastraßeBerühmte Alpenstraße mit Mautstation, nur in der Sommersaison geöffnet
Felbertauern-, Tauern-, Arlberg-TunnelBergtunnelSeparate Maut pro Durchfahrt je nach Tunnel
Gerlospass, Silvretta HochalpenstraßeAlpenpässeManche sind mautpflichtig, andere kostenlos

Die genauen Tarife unterscheiden sich je nach Strecke und ändern sich jährlich, rechne also nicht mit einem festen Betrag. Prüfe kurz vor deiner Reise den aktuellen Preis auf der offiziellen Seite der betreffenden Straße. Viele Panoramastraßen sind außerdem saisonabhängig: Die Großglockner Hochalpenstraße ist zum Beispiel nur in den Sommermonaten geöffnet und schließt im Winter.

Brauche ich Winterreifen in Österreich?

In Österreich gilt eine situative Winterausrüstungspflicht: Bei winterlichen Verhältnissen (Schnee, Eis, Glatteis) muss dein Pkw mit geeigneter Winterausrüstung versehen sein. Es ist also keine strikte Kalenderregel, sondern an den Zustand der Straße gekoppelt.

Konkret bedeutet das, dass du bei Winterwetter entweder auf Winterreifen fährst oder auf Sommerreifen mit Schneeketten auf schneebedeckter oder vereister Fahrbahn. In der Praxis wählst du in der Skisaison einfach Winterreifen, denn das ist mit Abstand am sichersten und am praktischsten in den Bergen.

Winterreifen beim Mietwagen

Mietest du in der Wintersaison einen Wagen in Österreich, sind Winterreifen fast immer serienmäßig montiert. Trotzdem gibt es zwei Dinge zu beachten:

  • Winterzuschlag. Manche Vermieter berechnen einen separaten Zuschlag für Winterreifen oder für das Winterpaket, oft pro Tag oder pro Vermietung. Frage das vorab nach, damit es dich am Schalter nicht überrascht.
  • Schneeketten. Für manche hochgelegenen Skigebiete oder bei starkem Schneefall können Schneeketten verpflichtend oder empfohlen sein. Die sind nicht immer serienmäßig im Wagen. Frage, ob du sie dazumieten kannst und ob dir jemand kurz erklärt, wie du sie montierst.
Hinweis. Fährst du mit deinem eigenen Wagen zum Wintersport, kontrolliere, ob du wirklich auf Winterreifen fährst und nicht auf Ganzjahresreifen zweifelhafter Qualität. Nimm im Zweifel Schneeketten mit und übe das Montieren einmal zu Hause in der Garage, nicht zum ersten Mal in der Kälte auf einer Bergstraße.

Mit dem eigenen Auto oder vor Ort mieten?

Keine einzige Antwort passt für alle, aber die Faustregel lautet: Für den Wintersport mit viel Gepäck und der ganzen Familie ist das eigene Auto oft sinnvoller, für einen kurzen oder sommerlichen Trip sind Fliegen plus Mieten meist praktischer und manchmal günstiger.

Mit dem eigenen Auto hast du alles dabei, keine Mietkosten, keine Kaution, und du bist deinen Wagen im Schnee gewöhnt. Nachteile: eine lange Fahrt von mehreren Stunden, Maut unterwegs in Deutschland ist kostenlos, in Österreich und eventuell in der Schweiz aber nicht, und Verschleiß plus Kilometer auf deinem eigenen Wagen.

Vor Ort mieten erspart dir die lange Fahrt und die Müdigkeit, und du kannst einen Wagen wählen, der zum Gelände passt (zum Beispiel Allradantrieb für die Berge). Nachteile: Mietkosten, Kaution auf deiner Kreditkarte, Winterzuschlag, und du fährst in einem unbekannten Wagen auf schmalen Bergstraßen.

FaktorEigenes AutoVor Ort mieten
Lange Anreise vorabJa, anstrengend mit KindernNein, du fliegst
Gepäck und SkimaterialUnbegrenzt mitnehmenBegrenzt auf Kofferraum des Mietwagens
KostenKraftstoff und Maut, keine MieteMiete, Kaution, Winterzuschlag
An das Gelände angepasstes AutoWas du hastAuswahl an 4x4, größer, usw.
Vertraut mit dem WagenVollständigUnbekannter Wagen

Für einen typischen Skiurlaub mit der ganzen Familie und einem Berg Gepäck gewinnt das eigene Auto oft bei Komfort und Kosten. Für ein Paar, das eine Woche lang sommerliche Seen und Pässe befahren möchte, ist ein Flug nach Klagenfurt oder Innsbruck und ein Mietwagen vor Ort oft die schönste und entspannteste Option.

Wie fährst du sicher auf österreichischen Alpenstraßen?

Kurz gesagt: Bremse mit dem Motor statt mit der Bremse bei langen Abfahrten, gib auf schmalen Stücken denen Vorrang, die bergauf fahren, und rechne mit Postbussen, die Vorrang haben. Bergfahren erfordert einen anderen Reflex als die Autobahn im Flachland.

Bei einer langen Abfahrt schaltest du in einen niedrigeren Gang zurück, sodass der Motor mitbremst. Bleibst du stattdessen ständig auf dem Bremspedal, können deine Bremsen überhitzen und ihren Grip verlieren, genau in dem Moment, in dem du sie dringend brauchst. Das gilt auch für Automatikgetriebe: Stelle die für die Abfahrt in einen niedrigeren oder manuellen Modus.

Auf schmalen Bergstraßen, wo sich zwei Autos schwer kreuzen können, hat in der Regel das bergauf fahrende Fahrzeug Vorrang, weil das Rückwärtsmanövrieren bergab sicherer ist als bergauf. Und achte auf die gelben Postbusse (Postbus): Auf schmalen Bergrouten haben die oft Vorrang und kündigen sich mit einem Signalhorn an.

Parken, Kraftstoff und Laden

In Städten wie Salzburg und Innsbruck gilt oft gebührenpflichtiges Parken mit einer Kurzparkzone oder einem Parkscheibensystem. Achte auf die Schilder und nutze im Zweifel ein Parkhaus. In Skiorten gibt es meist Talparkplätze mit Pendelbussen zu den Pisten.

Tankstellen findest du problemlos entlang der Hauptstraßen, aber in abgelegenen Bergtälern können sie seltener sein. Tanke rechtzeitig und lass deinen Tank nicht leerlaufen, bevor du eine lange Passage beginnst. Für einen elektrischen Mietwagen gilt dasselbe mit zusätzlicher Aufmerksamkeit: Ladesäulen gibt es in den Tälern und bei größeren Orten, aber plane deine Route mit Lademomenten und bedenke, dass Steigungen und Kälte deine Reichweite erheblich verringern.

Geschwindigkeit und Alkohol

Halte dich an die Schilder: Auf den meisten Autobahnen gilt ein Tempolimit, das niedriger liegen kann, als du es gewohnt bist, und in Ortschaften und bei Baustellen wird streng kontrolliert. Das Alkohollimit ist niedrig und die Kontrollen sind streng, trinke also nicht, wenn du noch fahren musst. Bergstraßen und Alkohol passen ohnehin nicht zusammen.

Routenidee 1: sommerliche Alpenroute rund um den Großglockner

Diese Route ist für den Sommer gedacht, wenn die hohen Pässe geöffnet sind. Du kombinierst das spektakulärste Bergfahren Österreichs mit der Seenlandschaft rund um Zell am See. Rechne mit einem langen, aber unvergesslichen Tag, oder verteile ihn in Ruhe auf zwei Tage.

  • Morgen. Start ab Zell am See oder Salzburg. Fahre Richtung Großglockner Hochalpenstraße. Rechne von Salzburg aus mit grob anderthalb bis zwei Stunden bis zum Beginn der Mautstraße, abhängig vom Verkehr.
  • Später Vormittag bis Mittag. Die Großglockner Hochalpenstraße selbst. Nimm dir hier reichlich Zeit, das ist keine Straße zum Hetzen. Halte an den Aussichtspunkten und eventuell am Gletscherstandort am Ende der Stichstraße. Rechne mit einigen Stunden inklusive Stopps.
  • Nachmittag. Abfahrt und Rückkehr Richtung Zell am See. Ein ruhiger Abend am See, eventuell ein Spaziergang am Wasser oder ein erfrischendes Bad.
Hinweis. Die Großglockner Hochalpenstraße ist nur in der Sommersaison geöffnet und schließt täglich am Abend. Fahre also rechtzeitig los, prüfe vorab die Öffnungszeiten und das Wetter, und befahre diese Route nicht, wenn Gewitter oder dichter Nebel vorhergesagt sind.

Routenidee 2: Tirol mit Seen und Tälern

Diese Route passt sowohl im Sommer als auch rund um einen Wintersportaufenthalt, dann mit angepassten Erwartungen. Du startest in Innsbruck und erkundest den Achensee und das Zillertal, zwei Klassiker Tirols.

  • Morgen. Start in Innsbruck. Schau dir eventuell kurz die Altstadt mit dem Goldenen Dachl an, bevor du losfährst. Fahre dann Richtung Achensee, den größten See Tirols. Rechne mit grob drei Viertelstunden bis zu einer Stunde Fahrt.
  • Mittag. Zeit am Achensee: eine Bootsfahrt, ein Spaziergang am Ufer oder einfach ein Mittagessen mit Blick aufs Wasser. Im Winter ersetzt du das durch die Pisten oder eine Winterwanderung.
  • Nachmittag. Fahre südwärts ins Zillertal hinein, ein langes Tal voller Bergdörfer und im Winter bekannter Skigebiete. Erkunde ein Stück des Tals und kehre am Nachmittag nach Innsbruck zurück, mit etwas Puffer für Verkehr in der Skisaison.

In der Wintersaison rechnest du großzügiger und berücksichtigst langsamere Straßen, Schneeräumung und Andrang rund um die Skigebiete beim Wechsel der Ferienwochen. Plane in diesem Fall weniger Kilometer und mehr Pufferzeit.

Versicherung, Kaution, Saison und Kosten

Wie überall in Europa bekommst du es bei einem Mietwagen mit einer Selbstbeteiligung und einer Kaution zu tun, die auf deiner Kreditkarte blockiert wird. Lies vorab in Ruhe nach, wie das funktioniert, in unserem Ratgeber zu Selbstbeteiligung und Kaution, damit du am Schalter keine Überraschungen erlebst.

In der Skisaison kommt dazu möglicherweise ein Winterzuschlag, plus ein höherer Grundtarif durch die große Nachfrage. Rechne für den Wintersport also mit einer teureren Miete als in einer ruhigen Periode. Für eine sommerliche Rundreise liegen die Tarife im Schnitt niedriger, mit den teuersten Momenten in den Sommerferien und an langen Wochenenden.

Die Jahreszeiten bestimmen stark, was du unternehmen kannst. Im Winter dreht sich alles um Schnee, Pisten und Winterausrüstung, und die hohen Pässe sind geschlossen. Im Sommer öffnen die Panoramastraßen und Bergseen, und du hast die Wahl aus zahllosen Rundfahrten. Die Übergangssaisons (später Frühling, früher Herbst) sind ruhig und schön, aber in den Bergen kann dann schon oder noch Winterwetter auftreten, bleib also aufmerksam wegen der Winterausrüstungspflicht.

Möchtest du einen breiteren Überblick darüber, welche Kosten und Fallstricke dich überall im Ausland erwarten können, lies auch unsere 12 Tipps zum Auto mieten im Ausland.

Häufige Fehler

  • Glauben, dass die Vignette alles abdeckt. Die Maut auf Tunneln und Panoramastraßen zahlst du extra. Berücksichtige das in deinem Budget und deiner Zeitplanung.
  • Eine digitale Vignette zu spät online kaufen. Durch die Widerrufsfrist kann sie erst nach einigen Tagen gültig sein. Kaufe rechtzeitig im Voraus oder hake den sofortigen Beginn an.
  • Annehmen, dass ein Mietwagen aus einem Nachbarland eine österreichische Vignette hat. Kontrolliere das, wenn du in Deutschland oder Italien mietest und die Grenze überquerst.
  • Mit den falschen Reifen zum Wintersport. Ganzjahresreifen schlechter Qualität reichen bei echtem Schnee nicht aus. Fahre auf guten Winterreifen und nimm im Zweifel Ketten mit.
  • Zu knapp planen auf Bergstraßen. Entfernungen in Kilometern sagen wenig über die Zeit. Schmale, kurvige Straßen kosten deutlich mehr Zeit, als du denkst.
  • Die Abfahrt auf der Bremse machen. Schalte zurück und bremse mit dem Motor, sonst riskierst du überhitzte Bremsen.

Häufig gestellte Fragen

Brauche ich eine Vignette, wenn ich nur kurz durch Österreich fahre?

Ja. Sobald du eine österreichische Autobahn oder Schnellstraße nutzt, brauchst du eine gültige Vignette, auch für eine kurze Durchfahrt. Es gibt eine kurzlaufende Variante (rund zehn Tage), die für eine Durchreise oder einen Kurzurlaub ausreicht.

Hat mein Mietwagen schon eine Vignette?

Ein in Österreich gemieteter Wagen hat fast immer bereits eine Jahresvignette. Mietest du in einem Nachbarland und überquerst die Grenze, ist das nicht sicher. Frage ausdrücklich bei der Abholung nach und kontrolliere die Windschutzscheibe oder die kennzeichengebundene digitale Vignette.

Sind Winterreifen in Österreich gesetzlich vorgeschrieben?

Es gilt eine situative Pflicht: Bei winterlichen Verhältnissen musst du geeignete Winterausrüstung haben, also Winterreifen oder Sommerreifen mit Schneeketten auf schneebedeckter Fahrbahn. In der Praxis fährst du in der Skisaison am besten einfach auf Winterreifen.

Was ist der Unterschied zwischen der Vignette und der Maut?

Die Vignette deckt das reguläre Autobahnnetz ab. Die Maut ist eine separate Gebühr für bestimmte Bergtunnel und Panoramastraßen wie die Brennerautobahn oder die Großglockner Hochalpenstraße. Die zahlst du unabhängig von der Vignette, pro Durchfahrt.

Welchen Flughafen wähle ich für den Wintersport in Tirol?

Innsbruck (INN) liegt am nächsten zu den westlichen Skigebieten wie dem Stubaital, Zillertal und Sölden. Salzburg (SZG) ist eine gute Alternative für das Salzburger Land. Buche deinen Mietwagen früh, denn in der Skisaison ist die Nachfrage groß.

Kann ich mit meinem elektrischen Mietwagen in die Berge?

Ja, aber plane sorgfältig. Steigungen und Kälte verringern deine Reichweite erheblich, und Ladesäulen sind in den Tälern zahlreicher als hoch in den Bergen. Plane deine Lademomente vorab und fahre mit einem großzügigen Puffer los.

Ist Fahren in Österreich viel anders als zu Hause?

Die größten Unterschiede liegen in den Bergen: Abfahren mit dem Motor, Vorrang für die, die bergauf fahren, auf schmalen Stücken, und ein Auge auf die Postbusse. Davon abgesehen gelten vergleichbare Verkehrsregeln, mit strengen Geschwindigkeits- und Alkoholkontrollen.

Wie unterscheidet sich Österreich von Nachbarländern wie der Schweiz?

Beide arbeiten mit einer Art Autobahnvignette, aber die Details unterscheiden sich. Die Schweiz kennt zum Beispiel eine Jahresvignette als Basis. Planst du eine Rundreise durch beide, lies auch unseren Ratgeber zum Auto mieten in der Schweiz, und für alle, die über Frankreich fahren, unseren Ratgeber zur Autofahrt nach Frankreich.

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