Auto mieten in Griechenland: das Festland und die Inseln
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Du steigst auf Kreta aus dem Flugzeug, die Hitze schlägt dir entgegen, und vor dir liegt eine Insel, die größer ist, als du denkst. Bergdörfer eine Autostunde von der Küste entfernt, einsame Strände, die kein Bus anfährt, Schluchten, in denen du am frühen Morgen ganz allein bist. Griechenland erkundest du nicht von einer Liege aus. Du erkundest es mit einem Auto, einem halben Tank und einem vagen Plan, der sich unterwegs ändert.
Aber Griechenland ist auch kein einzelnes Land. Es sind hunderte zugleich. Das Festland mit seinen Autobahnen und Mauthäuschen, und tausende Inseln, die jede ihren eigenen Rhythmus, ihre eigenen Straßen und ihre eigene Logik haben. Ein Auto auf Santorin zu mieten ist etwas völlig anderes als eine Woche über den Peloponnes zu fahren. Auf der einen Insel reicht dir ein Roller, auf der anderen willst du vier Räder und eine Klimaanlage. Und die Fähren dazwischen folgen ihren eigenen Gesetzen.
In diesem Leitfaden lotsen wir dich hindurch. Welcher Flughafen, Insel oder Festland, wie du fährst, ohne graue Haare zu bekommen, was Maut und Parken kosten, und zwei konkrete Routen, die du direkt übernehmen kannst. Keine erfundenen Preise, sondern ehrliche Erwartungen, damit du in Griechenland vor allem mit der Aussicht beschäftigt bist und nicht mit der Logistik.
Warum solltest du in Griechenland ein Auto mieten?
Weil du sonst den größten Teil des Landes nicht siehst. Die öffentlichen Verkehrsmittel bringen dich zu den touristischen Hotspots, aber die schönsten Orte liegen gerade außerhalb davon, und dort hält kein Bus.
Auf dem Festland sind die Entfernungen groß und die Sehenswürdigkeiten verstreut. Meteora, Delphi, die Strände des Peloponnes: ohne Auto kostet es dich Tage an Umsteigen und Warten. Mit einem Auto reihst du sie in einer Woche aneinander. Du fährst los, wann du willst, du hältst, wo es schön ist, und du übernachtest in einem Bergdorf statt am Busbahnhof.
Auf den Inseln gilt etwas Ähnliches, nur intimer. Die großen Inseln wie Kreta, Rhodos und Korfu haben ein Hinterland, das sich völlig anders anfühlt als die Küste: Olivenhaine, Klöster, Dörfer, in denen die Zeit stillsteht. Diese erreichst du nur aus eigener Kraft. Auf kleinen Inseln geht es weniger um Entfernung und mehr um Freiheit: kurz zu jener Bucht auf der anderen Seite, ohne auf einen Bus zu warten, der zweimal am Tag fährt.
Insel oder Festland: wie gehst du das an?
Kurze Antwort: miete pro Insel, und nimm dein Auto besser nicht auf die Fähre zwischen den Inseln mit. Auf dem Festland mietest du einfach ein Auto für deine gesamte Rundreise.
Das ist das wichtigste gedankliche Modell für Griechenland. Eine Insel ist ein geschlossenes System. Du mietest bei der Ankunft auf der Insel ein Auto, fährst ein paar Tage herum und gibst es auf derselben Insel ab, bevor du abreist. Das Auto bleibt auf der Insel. Willst du zur nächsten Insel, steigst du als Fußgänger auf die Fähre und mietest dort ein neues Fahrzeug.
Warum dein Auto nicht auf die Fähre mitnehmen? Das ist technisch möglich, aber teuer, es frisst deine Zeit (frühes Einchecken, feste Buchungen) und die meisten Vermieter verbieten es ohnehin, das Auto von der Insel zu bringen. Für Inselhüpfer ist der Standardansatz also: pro Insel neu mieten. Rechne das in dein Budget ein, denn jede Miete hat ihre eigenen Mindestkosten.
Bist du vor allem auf dem Festland (Athen, Meteora, Delphi, Peloponnes), dann ist es einfach: ein Auto, abholen und abgeben, wo es passt, und einfach durchfahren. Dafür sind die Entfernungen und die Straßen gemacht.
Welchen Flughafen wählst du in Griechenland?
Das hängt von deinem Ziel ab. Für das Festland und den Peloponnes fliegst du nach Athen, für Nordgriechenland nach Thessaloniki, und für die großen Inseln gibt es Direktflughäfen.
Aus dem deutschsprachigen Raum gibt es Direktflüge zu mehreren griechischen Flughäfen, besonders in der Sommersaison. Jedes große Ziel hat einen eigenen Ankunftspunkt, und an jedem dieser Flughäfen findest du die bekannten Vermietschalter.
| Flughafen | Code | Praktisch für | Zieltyp |
|---|---|---|---|
| Athen | ATH | Athen, Delphi, Peloponnes, Meteora | Festland, Rundreise |
| Thessaloniki | SKG | Nordgriechenland, Chalkidiki, Meteora | Festland, Strand |
| Heraklion | HER | Kreta (Osten und Zentrum) | Große Insel |
| Rhodos | RHO | Rhodos und umliegender Dodekanes | Insel |
| Korfu | CFU | Korfu und die Ionischen Inseln | Insel |
Ein paar praktische Punkte. Kreta hat zwei Flughäfen: Heraklion (HER) im Zentrum und Chania (CHQ) im Westen. Willst du vor allem den Westen Kretas erkunden (Chania, Elafonissi), spart dir ein Flug nach Chania eine lange Fahrt. Für Meteora kannst du sowohl über Athen als auch über Thessaloniki anreisen: die Entfernungen sind vergleichbar, wähle anhand deines Flugpreises und der übrigen Route.
Wie ist es, in Griechenland zu fahren?
Ehrliche Antwort: dichter und aggressiver, als du es gewohnt bist, vor allem in den Städten, aber auf den ruhigen Inselstraßen und dem Festland fällt es überaus glimpflich aus. Mit defensivem Fahren und etwas Geduld kommst du überall hin.
Griechen fahren flott und manchmal ungeduldig. In und um Athen und Thessaloniki ist der Verkehr chaotisch: schnelle Spurwechsel, wenig Blinker, Roller, die überall dazwischenflitzen. Gegen den Stadtverkehr musst du dich nicht beweisen. Lass schnelleren Verkehr vorbei, halte Abstand und gerate nicht in Panik wegen des Hupens. Oft ist es eher Ungeduld als Aggression.
Außerhalb der Städte ändert sich das Bild. Auf dem Festland sind die Autobahnen modern und angenehm. Auf den Inseln schwankt die Straßenqualität stark. Die Hauptstraßen sind meist gut, aber sobald du ins Hinterland fährst, wirst du von schmalen Bergsträßchen, blinden Kurven, losem Schotter und ab und zu einer Ziege auf der Straße überrascht. Fahr dort ruhig, hupe kurz vor einer unübersichtlichen Kurve und gehe nicht davon aus, dass eine Leitplanke da ist.
Achte besonders auf Roller und Quads. Auf touristischen Inseln sind sie zahlreich, und nicht jeder, der eines fährt, ist gleich erfahren. Behalte im Hinterkopf, dass ein Roller plötzlich einscheren oder anhalten kann.
Auto, Roller oder Quad auf einer kleinen Insel?
Auf einer großen Insel willst du ein Auto. Auf einer kleinen Insel reicht ein Roller oder Quad oft aus, aber wäge Sicherheit und Komfort mit ab.
| Verkehrsmittel | Passt zu | Vorteil | Nachteil |
|---|---|---|---|
| Auto | Große Inseln, Festland, Familien | Sicher, Klimaanlage, Gepäck, jedes Wetter | Teurer, Parken in Dörfern schwierig |
| Roller | Kleine Insel, kurze Strecken, 1-2 Personen | Günstig, einfach zu parken | Ungeschützt, wenig Gepäck, Wetter |
| Quad | Kleine Insel, unbefestigte Wege | Stabiler als ein Roller, spaßig | Laut, nicht unbedingt sicherer, langsam |
Ein Quad wirkt cool und stabil, aber unterschätze das Risiko nicht: bei einem Sturz bietet es wenig Schutz, und auf Asphalt sind sie nicht schnell. Für längere Strecken oder Bergstraßen bleibt ein Auto die vernünftigste Wahl. Schwankst du zwischen Automatik oder Schaltgetriebe, bedenke, dass ein Automatik auf schmalen, steilen Inselsträßchen mit vielem Anhalten und Anfahren deutlich entspannter fährt.
Wie funktioniert die Maut auf dem griechischen Festland?
Auf den großen Autobahnen des Festlands zahlst du Maut an klassischen Mauthäuschen. Du fährst zu einer Schranke, zahlst für die Strecke, die du fahren wirst, und fährst weiter. Keine nachträgliche Rechnung, keine Vignette im Voraus.
Das griechische System funktioniert pro Abschnitt. Unterwegs passierst du mehrere Mautstellen, und an jeder zahlst du einen festen Betrag für dieses Autobahnstück. Rechne also damit, dass eine lange Fahrt über die Autobahn mehrmals Maut kostet, nicht nur einmal. An den Mauthäuschen kannst du in der Regel bar oder mit Karte zahlen. Halte trotzdem etwas Münzgeld und kleine Scheine bereit, denn nicht jede Spur akzeptiert Karte, und an den bemannten Spuren kann sich eine lange Schlange bilden.
Auf den Inseln gibt es kaum bis gar keine Maut. Dort sind die Straßen kostenlos, aber das bedeutet auch keinen Autobahnkomfort: rechne mit gewöhnlichen Zweirichtungsstraßen und längeren Fahrzeiten, als die Entfernung auf der Karte vermuten lässt.
Parken, Tanken und Dokumente: worauf musst du achten?
Parken in Hafenstädten und alten Dorfkernen ist oft der schwierigste Teil deiner Fahrt. Tanken solltest du am besten rechtzeitig, manchmal mit Bargeld, und deine Papiere hältst du ordentlich beisammen.
Parken. In den alten Zentren von Hafenstädten und Bergdörfern sind die Gassen schmal und die Parkplätze knapp. Parke am Rand des Kerns und gehe das letzte Stück zu Fuß. Achte auf farbige Linien und Schilder: in touristischen Städten gelten Gebührenzonen und manchmal Zonen für Anwohner. Stelle dein Auto nicht einfach vor eine Einfahrt oder an eine Ecke, auch wenn andere es tun.
Tanken. Auf dem Festland sind Tankstellen reichlich vorhanden und du kannst fast überall mit Karte zahlen. Auf kleineren Inseln und in abgelegenen Berggegenden liegen sie weiter auseinander und manchmal wird (nur) Bargeld verlangt. Die Regel ist einfach: lass deinen Tank auf einer Insel nicht unter die Hälfte sinken, bevor du ins Hinterland fährst, und halte etwas Bargeld bereit. Viele Tankstellen sind bemannt: du sagst, für wie viel oder dass du voll tanken willst, und das Personal erledigt den Rest.
Dokumente. Im deutschsprachigen Raum brauchst du in Griechenland deinen gültigen Führerschein, deinen Personalausweis oder Reisepass und die Mietpapiere. Ein nationaler EU-Führerschein genügt. Für die Miete selbst brauchst du fast immer eine Kreditkarte auf den Namen des Hauptfahrers, denn darauf wird die Kaution blockiert. Sieh dir vorab die 12 Tipps zum Mieten eines Autos im Ausland an, damit du am Schalter nicht überrascht wirst.
Routenidee 1: Kreta in einer Woche
Kreta ist groß genug für eine komplette Rundreise mit Bergen, Schluchten und Stränden. Flieg nach Heraklion (HER) oder Chania (CHQ) und rechne mit mindestens fünf bis sieben Tagen, um es ohne Hektik zu schaffen.
Das ist eine großzügige Woche, mit großzügig kalkulierten Fahrzeiten, weil die Bergstraßen langsamer gehen, als die Karte vermuten lässt.
| Tag | Route | Was du machst | Fahrzeit (großzügig geschätzt) |
|---|---|---|---|
| 1 | Ankunft bis Chania | Einfahren, alten Hafen von Chania erkunden | 1 bis 2 Stunden ab HER |
| 2 | Chania und Umgebung | Stadt, Strände in der Nähe | begrenzt |
| 3 | Elafonissi | Rosa Strand im Südwesten | 1,5 bis 2 Stunden einfach |
| 4 | Chania bis Rethymno | Venezianische Stadt, Küstenstreifen | 1 Stunde |
| 5 | Rethymno Hinterland | Bergdörfer, Klöster | wechselnd |
| 6 | Lassithi-Hochebene | Plateau, Höhlen, Dörfchen | 2 bis 3 Stunden |
| 7 | Zurück zum Flughafen | Puffer einplanen | abhängig |
Ein paar Anmerkungen. Die Fahrt nach Elafonissi verläuft teils über schmale, kurvige Straßen: fahr früh los, sowohl für die Ruhe auf der Straße als auch für einen Platz am Strand. Die Lassithi-Hochebene liegt im Osten, wenn du also in Chania gelandet bist, plane diesen Tag näher an Heraklion oder schiebe ihn ans Ende deiner Reise. Baue an deinem Abreisetag immer einen großzügigen Puffer ein: voll tanken, rechtzeitig abgeben und die Fahrzeit zum Flughafen nicht unterschätzen.
Routenidee 2: Festland, Meteora und Delphi
Willst du das authentische Festland, dann kombinierst du die schwebenden Klöster von Meteora mit dem Orakel von Delphi. Flieg nach Athen (ATH) und rechne mit vier bis fünf Tagen für eine entspannte Schleife.
Diese Route ist eine klassische Festlandschleife, die du leicht von Athen aus fährst, größtenteils über Autobahn (mit Maut) und Bergstraße.
| Tag | Route | Was du machst | Fahrzeit (großzügig geschätzt) |
|---|---|---|---|
| 1 | Athen bis Delphi | Einfahren, Bergfahrt, Ankunft Delphi | 2,5 bis 3,5 Stunden |
| 2 | Delphi | Archäologische Stätte und Museum | begrenzt |
| 3 | Delphi bis Meteora | Weiterfahrt nach Kalambaka | 3 bis 4 Stunden |
| 4 | Meteora | Klöster besuchen, Sonnenuntergang | begrenzt |
| 5 | Zurück nach Athen | Autobahn mit Maut, Puffer | 4 bis 5 Stunden |
Die Fahrt von Delphi nach Meteora verläuft teils über Bergstraßen, also plane sie tagsüber und nicht im Dunkeln. Der Rückweg nach Athen verläuft größtenteils über die Autobahn mit mehreren Mautstellen: halte Bargeld bereit. Willst du lieber Meer und Antike kombinieren statt Berge, dann ist der Peloponnes eine Alternative: Nafplio, Mykene, Epidauros und die Strände im Süden, ebenfalls bestens von Athen aus zu fahren.
Was kostet es, und wie sieht es mit Versicherung und Kaution aus?
Der Mietpreis hängt stark von Saison, Insel und davon ab, wie früh du buchst. Auf die Versicherung und die Kaution musst du besonders achten, denn dort steckt der Haken.
Das Muster ist dieses: im Juli und August zahlst du am meisten und die Auswahl ist am kleinsten, während du im Mai, Juni, September und Oktober oft günstiger und komfortabler fährst (und es ist dann noch angenehm warm). Buche früh, vor allem für die Inseln.
Die größte Überraschung steckt fast nie im Tagespreis, sondern in der Selbstbeteiligung und der Kaution. Die Standardmiete kommt mit einer hohen Selbstbeteiligung, und bei der Abholung wird eine Kaution auf deiner Kreditkarte blockiert. Verstehe genau, wie das funktioniert, bevor du unterschreibst, damit du vor Ort nicht unter Druck eine teure Schalterversicherung dazunehmen musst. Lies dazu unsere Erklärung zu Selbstbeteiligung und Kaution beim Mietwagen.
Rechne neben der Miete und der Kaution auch mit Kraftstoff, Maut auf dem Festland und Parkkosten in den Städten. Buchst du pro Insel neu, dann zähle jede Miete einzeln mit. Planst du eine Reise in den östlichen Mittelmeerraum und schwankst du noch beim Ziel, dann ist auch Auto mieten auf Zypern einen Blick wert, mit seinen eigenen Regeln.
Häufige Fehler beim Mieten eines Autos in Griechenland
Die meisten Probleme lassen sich vermeiden. Das sind die Klassiker, über die Reisende stolpern.
- Zu spät buchen in der Hochsaison, sodass du leer ausgehst oder viel zu viel zahlst.
- Denken, dass du mit einem Auto alle Inseln bereist, während du pro Insel neu mieten musst.
- Die Fahrzeit auf Inseln unterschätzen, weil du dich an der Entfernung in Kilometern orientierst statt an den kurvigen Bergstraßen.
- Kein Bargeld bereithalten für Maut auf dem Festland oder für Kraftstoff auf abgelegenen Inseln.
- Das Auto bei der Rückgabe nicht gemeinsam inspizieren lassen und keine Fotos von bestehenden Schäden bei der Abholung machen.
- Sich in die falsche Mautspur stellen (die Transponderspur ohne Transponder).
- Ein Quad oder einen Roller für zu lange oder zu bergige Fahrten mieten, mit unterschätztem Sicherheitsrisiko.
- Mit einem zu kleinen Auto ins bergige Hinterland fahren, oder gerade ein zu großes Auto in die schmalen Dorfkerne.
Häufig gestellte Fragen
Brauche ich einen internationalen Führerschein in Griechenland?
Nein. Im deutschsprachigen Raum fährst du in Griechenland mit deinem gewöhnlichen nationalen EU-Führerschein. Ein internationaler Führerschein ist nicht erforderlich. Nimm aber immer deinen Personalausweis oder Reisepass und die Mietpapiere im Auto mit.
Kann ich meinen Mietwagen auf die Fähre zu einer anderen Insel mitnehmen?
In der Praxis machst du das besser nicht. Es ist teuer, verlangt feste Buchungen und frühes Einchecken, und die meisten Vermieter verbieten es, das Auto von der Insel zu bringen. Der übliche Ansatz ist, pro Insel neu zu mieten und als Fußgänger auf die Fähre zu steigen.
Was ist die beste Zeit, um in Griechenland herumzufahren?
Mai, Juni, September und Oktober sind ideal: angenehm warm, weniger Andrang auf den Straßen und in den Dörfern, und in der Regel günstigere Mietpreise mit mehr Auswahl. Juli und August sind am wärmsten und am vollsten, und dann sind die Fahrzeugflotten oft ausverkauft.
Ist das Fahren in Griechenland gefährlich?
Nicht, wenn du defensiv fährst. In den großen Städten ist der Verkehr dicht und aggressiv, und auf Inseln sind die Bergsträßchen schmal und manchmal schlecht gepflegt. Halte Abstand, fahr ruhig in Kurven, achte auf Roller und Quads, und du kommst überall sicher hin.
Auto oder Roller auf einer kleinen Insel?
Auf einer wirklich kleinen Insel mit kurzen Strecken reicht ein Roller oder Quad oft aus und du parkst leichter. Für mehr Personen, Gepäck, längere Strecken oder Bergstraßen wählst du ein Auto: sicherer, komfortabler und für jedes Wetter geeignet.
Wie zahle ich Maut auf den griechischen Autobahnen?
An klassischen Mauthäuschen zahlst du pro Abschnitt, mit Bargeld oder meist auch mit Karte. Auf einer langen Fahrt passierst du mehrere Mautstellen und zahlst an jeder einen festen Betrag. Halte Münzgeld und kleine Scheine bereit und meide die Spuren, die nur für elektronische Transponder bestimmt sind.
Brauche ich eine Kreditkarte, um ein Auto zu mieten?
So gut wie immer. Der Vermieter blockiert die Kaution auf einer Kreditkarte auf den Namen des Hauptfahrers. Eine Debitkarte wird selten für die Kaution akzeptiert. Regle das im Voraus, damit du am Schalter nicht vor Problemen stehst.
Muss ich auf den Inseln mit Bargeld tanken?
Manchmal schon. Auf dem Festland und in größeren Orten zahlst du problemlos mit Karte, aber auf kleinen Inseln und in abgelegenen Gegenden wird manchmal nur Bargeld verlangt. Lass deinen Tank auf einer Insel nicht zu weit sinken und halte etwas Bargeld bereit.
Ist ein Automatik oder ein Schaltgetriebe in Griechenland praktischer?
Für die schmalen, steilen und kurvigen Inselstraßen mit vielem Anhalten und Anfahren fährt ein Automatik deutlich entspannter. Ein Schaltgetriebe ist oft günstiger und breiter verfügbar. Es hängt von deiner Vorliebe und deiner Route ab.
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