Auto mieten auf den Kanarischen Inseln: Teneriffa, Gran Canaria und mehr
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Sieben vulkanische Inseln vor der Küste Marokkos, mitten im Atlantik, aber verwaltungstechnisch einfach Spanien und Europa. Das ist in einem Satz die Anziehungskraft der Kanarischen Inseln. Du fliegst in knapp vier Stunden zu einem Ziel, an dem es im Januar angenehm warm sein kann und an dem du im Juli nicht garantiert dahinschmilzt wie am Mittelmeer. Die Inseln liegen so nah am Äquator, dass es dort kaum Jahreszeiten gibt: Die Sonne ist das ganze Jahr über eine feste Größe.
Aber die Kanarischen Inseln sind weit mehr als ein Strandziel. Teneriffa wird vom Teide beherrscht, mit 3.715 Metern der höchste Berg Spaniens, den du über Serpentinenstraßen bis in eine Mondlandschaft über den Wolken erreichen kannst. Lanzarote wirkt an manchen Stellen wie ein anderer Himmelskörper, mit schwarzen Lavafeldern und Weingärten, die aus der Asche wachsen. Gran Canaria wird nicht umsonst ein Kontinent im Kleinen genannt: grüne Bergdörfer im Norden, Wüstendünen im Süden. Fuerteventura hat endlose Strände und Wind, der Surfer von überall anzieht.
Um das alles zu sehen, brauchst du Freiheit, und auf diesen Inseln bedeutet Freiheit fast immer einen Mietwagen. In diesem Ratgeber liest du pro Insel, was dich erwartet, wie sich das Fahren über die vulkanischen Bergstraßen anfühlt, worauf du bei Versicherung und Kaution achten musst und welche zwei Routen dir einen unvergesslichen Urlaub bescheren. Alles in der Du-Form, akkurat und ohne erfundene Tarife.
Warum solltest du auf den Kanarischen Inseln einen Mietwagen nehmen?
Weil dich der öffentliche Nahverkehr nur bis zu einem bestimmten Punkt bringt und die schönsten Orte gerade außerhalb davon liegen. Die Busse (auf den Kanarischen Inseln heißen sie oft Guaguas) verbinden die großen Touristenstädte und Flughäfen recht gut, aber die Vulkanlandschaften, die abgelegenen Buchten und die Bergdörfer erreichst du damit kaum oder erst nach langen Umstiegen.
Die Geografie dieser Inseln ist extrem. Eine Fahrt von einem Badeort an der Küste zu einem Aussichtspunkt auf tausend Metern Höhe kann in einer halben Stunde gehen. Wer den Teide sehen, das Anaga-Gebirge erkunden oder die Weingärten von La Geria auf Lanzarote besuchen will, kommt ohne eigenes Fahrzeug schlicht nicht weit. Ein organisierter Ausflug bringt dich zu einem Höhepunkt pro Tag zu einer festen Uhrzeit; mit einem Mietwagen bestimmst du dein eigenes Tempo, startest früh, bevor die Busse ankommen, und bleibst, bis das Licht weich wird.
Hinzu kommt, dass die Mietpreise auf den Kanarischen Inseln über die Jahre zu den günstigsten Europas gehört haben. Durch die starke Konkurrenz und das besondere Steuerregime (siehe weiter unten) ist ein Auto dort oft überraschend erschwinglich. Wer länger als zwei oder drei Tage bleibt, für den lohnt sich der Mietpreis fast immer im Verhältnis zur Freiheit, die du dafür zurückbekommst.
Auf welcher Insel mietest du dein Auto, und kannst du damit Inselhopping machen?
Du mietest dein Auto auf der Insel, auf der du wohnst, und dieses Auto bleibt auf dieser Insel. Inselhopping machst du nicht mit deinem Mietwagen, sondern mit der Fähre oder einem Inlandsflug; an deinem Zielort mietest du dann gegebenenfalls ein neues Fahrzeug. Vermieter erlauben das Mitnehmen eines Autos auf eine andere Insel in der Regel nicht.
Die Entfernungen innerhalb einer Insel sind perfekt überschaubar. Selbst Teneriffa, die größte Insel, durchquerst du in ein paar Stunden von Nord nach Süd. Deshalb ist es für viele Reisende am schönsten, sich auf eine oder zwei Inseln zu konzentrieren, statt von Insel zu Insel zu hetzen. Die Fähren zwischen den Inseln (unter anderem von Fred Olsen und Naviera Armas) verkehren häufig, und kurze Inlandsflüge verbinden die Flughäfen, aber jeder Umstieg kostet Zeit und Geld.
Nachfolgend eine Übersicht über die vier meistbesuchten Inseln, ihre wichtigsten Flughäfen und wofür du vor allem dorthin kommst.
| Insel | Flughafen/Flughäfen | Wofür du dorthin kommst |
|---|---|---|
| Teneriffa | Teneriffa Süd (TFS), Teneriffa Nord (TFN) | Teide-Nationalpark, Anaga-Gebirge, abwechslungsreiche Küste, größte Dorfauswahl |
| Gran Canaria | Las Palmas (LPA) | Kontinent im Kleinen: grüner Norden, Dünen im Süden, bergiges Hinterland |
| Lanzarote | Lanzarote (ACE) | Vulkanische Mondlandschaft (Timanfaya), Kunst von César Manrique, Weinregion La Geria |
| Fuerteventura | Fuerteventura (FUE) | Endlose Strände, Surf- und Kitesurf-Paradies, ruhige Atmosphäre |
Für den ersten Besuch der Kanarischen Inseln ist Teneriffa durch die Abwechslung die kompletteste Wahl, gefolgt von Gran Canaria. Lanzarote ist eine Empfehlung für alle, die besondere Landschaften und Design mögen, Fuerteventura für Strand- und Surf-Liebhaber.
Stimmt es, dass Kraftstoff dort günstiger ist und es keine Maut gibt?
Ja in beiden Punkten, wenn auch mit der nötigen Nuance. Auf den Kanarischen Inseln gibt es keine Mautstraßen, also zahlst du nirgendwo fürs Durchfahren. Und Kraftstoff ist dort in der Regel günstiger als auf dem spanischen Festland, weil die Inseln ein eigenes, niedrigeres Steuerregime kennen.
Die Kanarischen Inseln liegen außerhalb des Mehrwertsteuergebiets der Europäischen Union und erheben stattdessen eine eigene, niedrigere indirekte Steuer (die IGIC). Dadurch liegen die Preise unter anderem für Kraftstoff, Alkohol und Elektronik dort oft niedriger als auf dem Festland. Rechne jedoch nicht damit, dass Tanken dort in absoluten Zahlen spottbillig ist: Der internationale Ölpreis bestimmt nach wie vor den Löwenanteil, und der schwankt. Betrachte den Tankstellenpreis vor Ort als angenehme Überraschung, nicht als feste Größe.
Wie fährst du sicher über die vulkanischen Bergstraßen?
Ruhig, mit Aufmerksamkeit und mit der Motorbremse. Die Bergstraßen auf den Kanarischen Inseln sind oft schmal, stark kurvig und führen bis weit über tausend Meter; Nebel, tiefe Wolken und kräftiger Wind können Sicht und Grip plötzlich verändern. Wer hier ruhig und konzentriert fährt, genießt gerade die schönsten Abschnitte der Inseln.
Das Anaga-Gebirge auf Teneriffa und die Straßen rund um den Teide sind klassische Beispiele. Du steigst von der sonnigen Küste in kurzer Zeit in kühlere, feuchtere Höhen, wo eine Wolkendecke hängen bleiben kann. In dieser Höhe fährst du manchmal buchstäblich in den Wolken, mit Sicht von einigen Dutzend Metern. Schalte dein Licht ein, reduziere deine Geschwindigkeit und halte zusätzlichen Abstand. Bei Abfahrten schaltest du herunter und lässt den Motor bremsen, statt ständig auf die Bremse zu treten; so vermeidest du überhitzte Bremsen.
Berücksichtige, dass Gegenverkehr auf schmalen Bergsträßchen manchmal passen und abwägen muss. Gib Raum, nutze die Ausweichstellen und hupe kurz vor unübersichtlichen Kurven, wenn das lokal üblich ist. Der Wind kann, vor allem auf offenen Hochlagen sowie auf Fuerteventura und Lanzarote, in Böen am Auto zerren; halte das Lenkrad fest. Plane schließlich deine Bergfahrten vorzugsweise am Morgen, wenn die Wolkenbildung oft noch gering und der Verkehr ruhiger ist.
Musst du unbedingt bei einer großen Marke mieten, oder sind lokale Ketten besser?
Beides kann hervorragend sein. Neben den bekannten internationalen Ketten gibt es starke kanarische Vermieter, die oft günstiger und lokal gut organisiert sind, aber dann musst du besonders genau auf Versicherung und Kaution schauen. Die Kanarischen Inseln sind spanisches Hoheitsgebiet, also gelten dieselben Regeln wie im Rest Spaniens.
Lokale Ketten wie Cicar und Autoreisen haben auf den Inseln einen soliden Ruf und bieten bei vielen ihrer Tarife standardmäßig eine umfangreiche Deckung an, manchmal sogar ohne oder mit einer geringen Selbstbeteiligung und ohne große Kautionsblockierung. Das kann einen großen Unterschied zu manchen internationalen Anbietern machen, die einen niedrigen Basistarif zeigen, aber darauf eine hohe Selbstbeteiligung und eine hohe Kaution aufschlagen. Lies daher immer genau, was im Preis enthalten ist.
Bei den großen internationalen Marken weißt du genau, was du bekommst, und kannst leicht über Buchungsplattformen vergleichen, aber achte dann auf die separaten Kosten für Zusatzfahrer, Kindersitz und die teureren Versicherungsmodule am Schalter. Für ein gutes Bild davon, wie Versicherung, Selbstbeteiligung und Kaution zusammenhängen, liest du unsere gesonderte Erklärung zu Selbstbeteiligung und Kaution beim Mietwagen. Da es sich hier um spanisches Hoheitsgebiet handelt, gelten dieselben Punkte wie beim Auto mieten in Spanien.
| Art des Vermieters | Vorteile | Worauf du achten musst |
|---|---|---|
| Internationale Ketten | Vertraut, leicht zu vergleichen, überall Schalter | Oft höhere Selbstbeteiligung und Kaution, teure Einzeloptionen |
| Kanarische Ketten (z. B. Cicar, Autoreisen) | Oft günstiger, manchmal umfangreiche Deckung inbegriffen, lokal stark | Weniger bekannt, prüfe Deckung und Kaution sorgfältig |
| Online-Broker/Vergleicher | Scharfer Gesamtpreis, Übersicht | Lies das Kleingedruckte des tatsächlichen Vermieters |
Was musst du über Parken, Tanken und Dokumente wissen?
Dein Führerschein genügt, Tanken machst du meist selbst und Parken in den Städten erfolgt oft in kostenpflichtigen blauen Zonen. Mit diesem Wissen im Hinterkopf bist du gut auf den praktischen Teil deiner Fahrt vorbereitet.
Mit einem gültigen europäischen Führerschein brauchst du auf den Kanarischen Inseln keinen internationalen Führerschein; du fährst dort mit deinem gewöhnlichen Führerschein. Nimm außerdem deinen Personalausweis oder Reisepass mit sowie die Kreditkarte auf den Namen des Hauptfahrers, denn die brauchst du fast immer für die Kaution. Viele Vermieter haben ein Mindestalter und eine Mindestdauer, die du deinen Führerschein bereits besitzen musst; junge Fahrer zahlen manchmal einen Zuschlag.
In den Städten und größeren Badeorten findest du kostenpflichtige Parkzonen, oft durch blaue Markierungen auf der Fahrbahn gekennzeichnet (die zona azul). Du kaufst ein Ticket am Automaten und legst es sichtbar hinter die Windschutzscheibe. Außerhalb der Zentren und in vielen Dörfern kannst du in der Regel kostenlos am Straßenrand parken, aber achte immer auf Schilder und gelbe Linien, die ein Parkverbot anzeigen. Tanken machst du an den meisten Stationen selbst; manchmal gibt es Bedienung. Tanke vorzugsweise tagsüber und berücksichtige, dass Stationen in abgelegenen Berggebieten rar sein können, also fahre nie mit fast leerem Tank in die Berge.
Routenidee 1: Teneriffa in ein paar Tagen
Teneriffa ist durch seine Abwechslung ideal für eine erste Erkundung per Auto. Die folgende Tageseinteilung ist ein Vorschlag; die Zeiten sind großzügig bemessen, denn Stopps werden oft länger als geplant und der Bergverkehr ist wechselhaft.
Tag 1, Teide-Nationalpark. Starte früh, idealerweise gegen 8 Uhr, von der Küste nach oben. Rechne mit etwa anderthalb bis zwei Stunden Fahrt vom Süden, mit Aussichtspunkten unterwegs. Über den Wolken wanderst du auf kurzen Pfaden durch die vulkanische Landschaft. Wer mit der Seilbahn nach oben will, startet am besten früh, um dem Andrang zuvorzukommen. Am Nachmittag steigst du ruhig ab, mit Motorbremse in den Kurven.
Tag 2, Anaga-Gebirge und Nordküste. Plane einen ganzen Tag für das grüne, neblige Anaga im Nordosten ein. Die Straßen sind dort schmal und kurvig; nimm dir Zeit. Kombiniere eine Lorbeerwald-Wanderung mit einem Besuch eines Küstendorfes wie Taganana und einem erfrischenden Stopp an einer natürlichen Bucht. Berücksichtige einige Stunden reine Fahrzeit durch das langsame Tempo auf den Bergsträßchen.
Tag 3, Küstendörfer und Ausruhen. Ein ruhigerer Tag entlang der Küste. Fahre zu ein paar Fischerdörfern, leg eine lange Mittagspause ein und genieße einen Strand oder ein Naturschwimmbad. So hast du neben den intensiven Bergtagen auch Entspannung.
Routenidee 2: Lanzarote in ein paar Tagen
Lanzarote ist kompakter als Teneriffa und dreht sich um Vulkanismus, Wein und die Kunst von César Manrique, der die ganze Insel mitgestaltet hat. Auch hier sind die Zeiten großzügig bemessen.
Tag 1, Nationalpark Timanfaya. Die Mondlandschaft der Feuerberge ist das Aushängeschild der Insel. Du erkundest den Park in regulierter Form (Teile sind nur über eine organisierte Route zugänglich, um die Natur zu schützen); starte früh, denn es wird voll. Rechne von den meisten Unterkünften mit einer halben bis einer Stunde Fahrt zum Eingang.
Tag 2, Manrique-Kunst und der Norden. Widme einen Tag den Werken von César Manrique, mit unter anderem seinen Sehenswürdigkeiten im Norden der Insel. Die Entfernungen sind klein, also kannst du mehrere Orte an einem Tag kombinieren, mit genug Zeit, um dich wirklich umzusehen.
Tag 3, La Geria und die Küste. Fahre durch die Weinregion La Geria, wo die Trauben in Mulden in der schwarzen Asche wachsen, durch halbmondförmige Mäuerchen vor dem Wind geschützt. Halte für eine Verkostung (natürlich ohne zu probieren, wenn du fährst) und schließe an einem Küstenort ab. Wer lieber das Hinterland einer größeren Insel erkundet, für den bildet das bergige Herz von Gran Canaria eine schöne Alternative für diesen dritten Tag.
Wie ist das mit Versicherung, Kaution, Saison und Kosten?
Das Auto ist meist das ganze Jahr über verfügbar und erschwinglich, aber dein eigentliches Risiko liegt in der Selbstbeteiligung und der Kaution, nicht im Basistarif. Darauf musst du deine Aufmerksamkeit richten.
Ein Mietwagen kommt standardmäßig mit einer gesetzlichen Haftpflichtversicherung und in der Regel einer Grunddeckung für Schaden und Diebstahl mit einer Selbstbeteiligung. Diese Selbstbeteiligung kann kräftig ansteigen, und der Vermieter blockiert bei der Abholung oft eine Kaution auf deiner Kreditkarte in Höhe dieses Betrags. Du kannst die Selbstbeteiligung abkaufen, entweder am Schalter (oft teuer) oder vorab über eine separate Selbstbeteiligungsversicherung bei einem unabhängigen Anbieter (oft günstiger). Wie das genau funktioniert und was sinnvoll ist, liest du in unserer Erklärung zu Selbstbeteiligung und Kaution beim Mietwagen.
In Sachen Saison sind die Kanarischen Inseln besonders: Durch das milde Klima ist dort das ganze Jahr über Urlaubssaison. Dennoch gibt es Preisspitzen, vor allem rund um die Schulferien (Weihnachten, Frühjahr, Ostern, Sommer) und in den Winterwochen, wenn viele Nordeuropäer der Kälte entfliehen. Wer außerhalb dieser Spitzen reist und rechtzeitig bucht, findet in der Regel die schärfsten Tarife. Konkrete Beträge nennen wir bewusst nicht, weil sie je nach Zeitraum, Insel und Fahrzeugklasse stark schwanken; vergleiche immer aktuell. Eine praktische Übersicht über den besten Buchungszeitpunkt findest du in unserem Artikel über wann das Auto mieten am günstigsten ist, und allgemeine Einsparungen stehen in unseren 12 Tipps zum Auto mieten im Ausland.
Häufig gemachte Fehler
Ein paar Fallstricke kehren immer wieder bei denen, die zum ersten Mal auf den Inseln fahren. Behalte diese im Kopf und du vermeidest den meisten Ärger.
- Nur auf den Basistarif achten. Der niedrigste Preis bei einem Vergleicher sagt wenig aus, wenn die Selbstbeteiligung und die Kaution hoch sind. Rechne immer die Gesamtkosten mit Deckung aus.
- Die Bergstraßen unterschätzen. Wer flaches Fahren gewohnt ist, verschätzt sich bei der Zeit, die schmale, kurvige Höhenstraßen kosten. Plane großzügig und fahre mit der Motorbremse bei den Abfahrten.
- Mit leerem Tank in die Berge. In abgelegenen Gebieten sind Tankstellen rar. Tanke rechtzeitig in einem größeren Dorf oder einer Stadt.
- Das Auto auf eine andere Insel mitnehmen wollen. Das ist in der Regel nicht erlaubt. Plane Inselhopping per Fähre oder Flug und miete vor Ort erneut.
- Keine Fotos bei der Abholung machen. Ohne Nachweis bestehender Schäden stehst du bei der Rückgabe schlecht da. Mach Fotos rundum und halte den Tankstand fest.
- Parkregeln ignorieren. Eine blaue Zone oder eine gelbe Linie zu übersehen, kann ein Bußgeld einbringen. Kaufe ein Ticket, wo es nötig ist.
Häufig gestellte Fragen
Brauche ich einen internationalen Führerschein auf den Kanarischen Inseln?
Nein. Mit deinem gültigen europäischen Führerschein darfst du dort einfach fahren, denn die Kanarischen Inseln sind spanisches Hoheitsgebiet und fallen unter die europäischen Regeln. Nimm aber deinen Personalausweis oder Reisepass und eine Kreditkarte auf den Namen des Hauptfahrers mit.
Kann ich meinen Mietwagen auf eine andere Insel mitnehmen?
In der Regel nicht. Vermieter erlauben es nicht, dass du ihr Auto mit der Fähre auf eine andere Insel bringst. Willst du mehrere Inseln sehen, dann nimm die Fähre oder einen Inlandsflug und miete an deinem neuen Zielort gegebenenfalls ein anderes Fahrzeug.
Gibt es Mautstraßen auf den Kanarischen Inseln?
Nein, es gibt keine Mautstraßen. Du fährst überall, ohne Maut zu zahlen. Berücksichtige aber das kostenpflichtige Parken in Städten und größeren Badeorten, oft über die blauen Zonen.
Ist Tanken dort wirklich günstiger als auf dem Festland?
In der Regel ja. Durch das eigene, niedrigere Steuerregime der Inseln (die IGIC statt der spanischen Mehrwertsteuer) ist Kraftstoff dort oft günstiger als auf dem spanischen Festland. Der internationale Ölpreis bleibt jedoch bestimmend, also betrachte es als angenehme Überraschung und nicht als festen, garantierten Rabatt.
Welche Insel ist am besten, um zum ersten Mal ein Auto zu mieten?
Für einen ersten Besuch ist Teneriffa die kompletteste Wahl durch die große Abwechslung zwischen dem Teide-Hochgebirge, dem grünen Anaga und den Küstendörfern. Gran Canaria ist ein starker Zweiter mit seiner Abwechslung aus grünem Norden und südlichen Dünen. Für besondere Landschaften wählst du Lanzarote, für Strände und Surfen Fuerteventura.
Sind die Bergstraßen gefährlich?
Sie verlangen Aufmerksamkeit, sind aber gut zu bewältigen, wenn du ruhig fährst. Die Straßen sind oft schmal und kurvig, und in der Höhe kannst du in Nebel oder Wolken geraten. Reduziere deine Geschwindigkeit, nutze dein Licht, halte Abstand und lass bei Abfahrten den Motor bremsen. Plane Bergfahrten vorzugsweise am Morgen.
Soll ich bei einer großen internationalen Marke mieten oder bei einer lokalen Kette?
Beides geht. Lokale kanarische Ketten sind oft günstiger und haben manchmal eine umfangreiche Deckung inbegriffen, während internationale Marken vertraut und leicht zu vergleichen sind. Was du auch wählst, prüfe immer sorgfältig die Selbstbeteiligung und die Kaution, bevor du buchst.
Wann ist die Saison, um hier zu fahren?
Das ganze Jahr über, denn das Klima ist in allen Jahreszeiten mild. Allerdings sind die Preise am höchsten rund um die Schulferien und in den vollen Winterwochen. Reist du außerhalb davon und buchst rechtzeitig, dann findest du in der Regel die schärfsten Tarife.
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